Erkennen Sie durch eine geförderte Energieberatung die Möglichkeiten zur Kostensenkung durch Energiesparen

Energieberatung

Für Wohngebäude im Bestand ist bei Verkauf oder Neuvermietung ein Energieausweis in der Regel Pflicht und muss Interessenten auf Verlangen aber spätestens bei der Besichtigung vorgelegt bzw. der Energiekennwert in Immobilienanzeigen angegeben werden (Bußgeldhöhen bis 15.000,- \u20ac).

Sie ermöglichen es dem Kaufinteressenten oder Mieter, die energetische Qualität des Gebäudes einzuschätzen. Investitionen in die Gebäudehülle oder die Heizungsanlage werden dadurch erstmals für den Käufer/Mieter vor Abschluss des Kauf- oder Mietvertrags sichtbar und erhöhen dadurch die Attraktivität des Gebäudes.

Energieausweise unterscheiden sich in Energiebedarfs\u2013 und Energieverbrauchsausweise. Für Wohngebäude mit weniger als 5 Wohneinheiten dürfen in der Regel nur Energiebedarfsausweise ausgestellt werden. Hierfür wird die gesamte Gebäudesubstanz & Anlagentechnik aufgenommen und der spezifische Energiekennwert ermittelt. Bei notwendig werdendem neuen Energiebedarfsausweis sollte überlegt werden, ob nicht eine geförderte Energieberatung beauftragt wird, da hier der Energieausweis als \u201eNebenprodukt\u201c mitgeliefert werden kann. (mehr)

Für Nicht-Wohngebäude im Bestand oder für Wohngebäude mit 5 Wohneinheiten oder mehr kann in der Regel ein Energieverbrauchsausweis ausgestellt werden. Auch hier lohnt sich eventuell die Beauftragung einer geförderten Energieberatung. (mehr)

1. Energieberatung für Wohngebäude und Sanierungsfahrplan mit BAFA-Förderung

Die Energieberatung kann als geförderte Energieberatung für Wohngebäude (Vor-Ort-Beratung) oder als Sanierungsfahrplan erfolgen und es werden 60 % der Kosten durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Der Sanierungsfahrplan enthält eine langfristige Sanierungsstrategie für das Gebäude mit bauphysikalischen Erklärungen und Hinweisen, einer sinnvollen Reihenfolge der einzelnen Maßnahmen sowie eine Erläuterung der Zusammenhänge zwischen den Maßnahmen. Hinzu kommen Kostenschätzungen und Aussagen zur ökologischen und energetischen Verbesserung durch die einzelnen Maßnahmen sowie dazu, ob und wie schnell sich eine Maßnahme wirtschaftlich rentiert. Ein Energiebedarfsausweis darf als Nebenprodukt mitgeliefert werden. (mehr)

2. Energieberatung für Nicht-Wohngebäude für Kommunen und gemeinnützigen Organisationen mit BAFA-Förderung

Die Energieberatung kann als geförderte Energieberatung für Nicht-Wohngebäude (Vor-Ort-Beratung) erfolgen und es werden 80 % der Kosten durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Der durch die Energieberatung erstellte Sanierungsfahrplan enthält eine langfristige Sanierungsstrategie für das Gebäude mit bauphysikalischen Erklärungen und Hinweisen, einer sinnvollen Reihenfolge der einzelnen Maßnahmen sowie eine Erläuterung der Zusammenhänge zwischen den Maßnahmen. Hinzu kommen Kostenschätzungen und Aussagen zur ökologischen und energetischen Verbesserung durch die einzelnen Maßnahmen sowie dazu, ob und wie schnell sich eine Maßnahme wirtschaftlich rentiert. Ein Energiebedarfsausweis gemäß DIN 18599 darf als Nebenprodukt nicht mitgeliefert werden (mehr)

3. Umsetzung von energetischen Sanierungsmaßnahmen mit KfW- und BAFA-Förderungen

Die Umsetzung von energetischen Sanierungsmaßnahmen kann mit Fördermitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und/oder BAFA-Förderungen erfolgen und es werden zwischen 7,5 % bis 30 % der Sanierungskosten (inkl. Nebenkosten) gefördert. Hierfür wird in den meisten Fällen eine energetische Baubegleitung durch einen Energie-Effizienz-Experten notwendig. Dies ist sinnvoll, da energieeffizientes Sanieren komplexes Fachwissen erfordert. Ein Experte für Energieeffizienz an Ihrer Seite stellt sicher, dass die Sanierung zum gewünschten Ergebnis führt und keine Bauschäden entstehen. Zudem wird auch die Baubegleitung (Programm 431) zu 50 % durch die KfW gefördert. (mehr)